Sonntag, 01 Dezember 2013 13:02

Neue Straßen für Bernkastel-Kues

    Die Stadt Bernkastel-Kues darf sich bald über neue Straßen freuen, denn für neue Fahrwege werden sechs Millionen Euro investiert. In der Verantwortung der Stadt liegt ein 34638 Meter langes Straßennetz. Durch Umwelteinflüsse sind einige davon recht renovierungsbedürftig. Damit nichts übersehen wird, wurde eine Liste der Straßen erstellt, die dringend eine Aufarbeitung benötigen. Bis zum Jahr 2023 möchte man mit dieser Arbeit fertig sein. Laut Rechnung sollen Kosten in Höhe von 6.159.000 Euro dabei entstehen.

    Was muss genau getan werden?

    Nicht jede Straße kann repariert werden. Es gibt Straßen, die brauchen einen Neuausbau. Besonders die Stadtteile Wehlen und Andel sind von der Sanierung der Straßen betroffen. Gezählt wurden insgesamt 113 Straßen, die dringend erneuert werden sollen. Pro Kilometer werden hier eine Million Euro an Kosten veranschlagt, so Kämmerer Günter Wagner. Bis 2023 häufen sich dann die Kosten auf einen Gesamtbetrag von ca 6.159.000 Euro. Die Aufwände verteilen sich, sodass Bernkastel Kues nicht alles alleine stemmen muss. Wagner erklärt das so: "65 Prozent werden durch wiederkehrende Beiträge der Bürger finanziert." Den Rest, so beschreibt Wagner weiter werden aufgeteilt, unter anderem durch Zuschüsse vom LBM und über einen Investitionsstock für untergeordnete Straßen.

    Einteilung der Straßen

    Welche Straße erhält, welche Klassifizierung und wird wie finanziert? Diese Frage ist leicht zu beantworten, denn es gibt eine klare Regelung, welche Straßen wichtig und welche untergeordnet sind. Straßen und Wege, die verkehrswichtig sind, durch Ortschaften führen, wie die Gestade oder die Schanzstraße sind wichtige Straßen. Anders sieht es bei Altenwald und Martertal aus. Sie zählen zu den untergeordneten Straßen. 40 bis 50 Prozent bekommt die Stadt als Zuschuss für den Umbau. Damit verbleiben jedoch immer noch Kosten in Höhe von 108.000 Euro pro Jahr, die vom Haushalt finanziert werden müssen. Die Bürger müssten sich in einem Zeitraum von fünf Jahren mit einem Betrag zwischen 150 und 500 Euro pro Jahr an den Kosten beteiligen. Für das Jahr 2014 sind folgende Straßen für die Sanierung vorgesehen: Schützenweg, Peter-Kremer-Weg, Bomwiese und Gartenstraße Süd.

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